Nach dem Einlegen einer Drainage wurde die Wunde vernäht.
Mahara, eine 20-jährige Selle Français-Stute, hatte sich am rechten Hinterbein verletzt – vermutlich war sie auf der Weide im Zaun hängengeblieben. Im Bereich des Sprunggelenks zeigte sich eine Schnittwunde mit deutlicher Schwellung, zudem lahmte Mahara im Schritt stark.
Die weiterführenden Untersuchungen brachten glücklicherweise Entwarnung: Knochen und Gelenk waren von der Verletzung nicht betroffen.
Nach einer gründlichen Reinigung der Wunde legten wir eine Drainage ein, damit Wundsekret abfliessen konnte. Anschliessend wurde die Wunde vernäht und mit einem Verband geschützt. Bereits nach zwei Tagen konnte die Drainage entfernt werden, nach 14 Tagen folgten die Hautnähte.
Mahara erholte sich gut: Schwellung und Lahmheit gingen kontinuierlich zurück. Lediglich ein kleiner Hautbereich war aufgrund einer eingeschränkten Blutversorgung abgestorben und musste deshalb sekundär verheilen.
Auch dieser letzte Teil der Wunde ist inzwischen gut abgeheilt. Nun wird sich die Wundfläche weiter zusammenziehen, bis schliesslich eine Narbe zurückbleibt.
Wir freuen uns sehr über Maharas guten Heilungsverlauf und wünschen ihr weiterhin alles Gute!

Ein kleiner Hautbereich musste aufgrund der beeinträchtigten Blutversorgung sekundär verheilen. Dabei bildete sich geringfügig überschüssiges Granulationsgewebe.

Die Wunde ist sekundär verheilt und wird sich durch die weitere Kontraktion noch verkleinern.