Der aktuelle Wissenstand bestätigt: die Kastration der Hündin ist in vielen Fällen aus praktischen und gesundheitsprophylaktischen Gründen sinnvoll.
Für die Besitzer von jungen Hündinnen stellt sich heute die Frage: soll ich meine Hündin konventionell oder minimalinvasiv kastrieren lassen?
Neuerdings bieten wir bei VETCARE auch die minimalinvasive, laparoskopische Kastration an. Es handelt sich um einen sogenannten «Schlüsselloch-Eingriff»: durch ein einziges, gut 1cm grosses Loch in der Bauchwand, ungefähr auf Höhe des Bauchnabels, erfolgt der gesamte Eingriff besonders schonend im Bauchraum der Hündin.
Mit einer Kamera an einem sogenannten starren Endoskop hat die Chirurgin eine besonders gute Übersicht und kann mithilfe von Spezialinstrumenten die beiden Eierstöcke ohne schmerzhafte Manipulation aufsuchen und entfernen.

Während der Operation kann die Chirurgin mit ihrer Assistenz auf einem Bildschirm den Eingriff beobachten und ihre Instrumente entsprechend steuern.

Nach der Operation liegen die entfernen Eierstöcke auf dem Bestecktisch, die Chirurgen verschliessen das kleine Loch in der Bauchwand mit Nahtmaterial.

Der Eingriff hinterlässt nur eine sehr kleine Wunde am Bauch der Hündin.
Die Rekonvaleszenz, also die Erholung und Genesung, nach diesem Eingriff ist besonders kurz, da die Belastung für den Körper gering ist.
Ein gutes Argument bei einem einmaligen, elektiven Eingriff im Leben einer Hündin!